Offene Ganztagsschule Röhrschule

 

Betreuung von 8:00 Uhr – 13:00 Uhr

                                           

                  Alle wichtigen Informationen von A – Z für Sie und Ihr Kind

 

 

 

A

 

Adresse

 

Offener Ganztag

 

Marktstr. 42

 

59759 Arnsberg

 

Ansprechpartnerin: Andrea Hültenschmidt

 

Tel.: 02932/53682

 

 

 

Abholzeiten

 

Die Kinder können bis 14:00 Uhr jederzeit abgeholt werden, anschließend nur um 15:00 Uhr oder 16:00 Uhr!

 

 

Ablauf der OGS und Betreuung von 8:00 Uhr – 13:00 Uhr

 

 

11:25 Uhr  - nun haben die Kinder Zeit zum Spielen, Basteln, Toben und Ausruhen

 

von 12.30 Uhr – 13.10 Uhr können die Kinder der Betreuung 8:00 Uhr – 13:00 Uhr abgeholt werden

 

um 12:20 Uhr essen die Kinder aus dem 1. und 2. Schuljahr

 

um 13:10 Uhr essen die Kinder aus dem 3. und 4. Schuljahr

 

 

 von 14.00 Uhr – 15.00 Uhr machen die Kinder Hausaufgaben

 

 von 15.00 Uhr – 16.00 Uhr finden die Kurse statt

 

 

 

B

 

Bewegliche Ferientage

 

An den beweglichen Ferientagen betreuen wir die Kinder nur im Notfall von 7.30 Uhr – 16.00 Uhr. Hierfür wird der Bedarf rechtzeitig abgefragt.

 

Sollten nur wenige Schüler angemeldet werden, besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind in einem städt. Kindergarten oder in der Grundschule Bruchhausen betreut wird.

 

 

 

 

E

 

Elternsprechzeiten

 

Uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. So können wir gemeinsam das Beste für Ihre Kinder erreichen.

 

Für Anregungen, Kritik oder bei Problemen können Sie uns jederzeit ansprechen.

 

Eine Elternsprechzeit bieten wir jeden 1. Mittwoch im Monat von 13:30 Uhr – 14:00 Uhr nach Terminabsprache an.

 

 

 

Entschuldigung vom Ganztag

 

Sollte Ihr Kind erkranken oder einen Termin haben, bitten wir Sie um eine rechtzeitige telefonische oder schriftliche Entschuldigung.

 

 

 

F

 

Ferien

 

Wir betreuen in allen Ferien von 7:30 Uhr – 16:00 Uhr.

 

Ausnahmen: zwischen Weihnachten und Neujahr

 

In den Sommerferien betreuen wir in den ersten drei Wochen der Ferien.

 

 

 

Für die Betreuung der OGS-Kinder und der 8:00 Uhr – 13:00 Uhr Kinder werden pro Woche und Kind 3 € Unkostenbeitrag für Materialkosten und kleine Überraschungen erhoben.

 

 

 

H

 

Hausaufgaben

 

Von 14.00 Uhr – 15.00 Uhr finden in den jeweiligen Klassenräumen die Lernzeiten statt. In ruhiger Atmosphäre fertigen die Kinder die Hausaufgaben an. In der Lernzeit werden Unterrichtsinhalte geübt und vertieft. Jedes Kind hat ein sogenanntes Hausaufgabenheft für Mitteilungen der Betreuungsperson an Eltern und Lehrer. Regelmäßig findet ein Austausch zwischen Lernzeitbetreuung und Lehrern statt. Wir sind allerdings auf  Ihre Mitarbeit angewiesen. Informieren Sie sich regelmäßig über die zu erledigenden Hausaufgaben und kontrollieren Sie sie bei Bedarf. Auch bitten wir Sie um vollständige Arbeitsmaterialien.

 

 

 

K

 

Kurse

 

Von 15.00 Uhr – 16.00 Uhr finden viele unterschiedliche Kurse statt – zum Beispiel Töpfern, Kochen macht Spaß, kreatives Gestalten, Mädchensport, kreatives Malen, Bastelkurs, aus Alt mach Neu, Überraschungskurs, alte Spiele neu entdeckt usw.

 

 

M

 

Mittagessen

 

Unsere Kinder haben die Möglichkeit, ein Picknick von zu Hause mitzubringen oder ein warmes Essen von der Caritas für 3,00  € zu bestellen.

 

 von 12:20 Uhr – ca. 13:00 Uhr essen die Kinder des 1. und 2. Schuljahres

 

von 13:15 Uhr – ca. 13:45 Uhr essen die Kinder des 3. und 4. Schuljahres

 

 

 

N

 

Notfall –Telefonnummer

 

Für Notfälle benötigen wir Ihre aktuelle Telefonnummer. Teilen Sie Änderungen bitte unverzüglich mit.

 

 

 

W

 

Wichtig

 

Die Kinder benötigen für die neuen Betreuungsräume Hausschuhe oder Stoppersocken.

 

 

 

Z

 

Zum Schluss…

 

… wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und hoffen, dass sich Ihre Kinder in unserer Betreuung  gut aufgehoben und wohlfühlen.

 

 

 

Offener Ganztag Röhrschule

 

 

 

Vorbemerkungen

 

 

 

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft und bedeuten deshalb ihr wertvollstes Gut. Investitionen in Bildung sind eine Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens. Schule vermittelt den jungen Menschen

 

 

 

Ø  moralische, kulturelle und religiöse Werte

 

Ø  soziale Kompetenzen

 

Ø  umfassende Kenntnisse, mit denen sie Gegenwart und Zukunft meistern können

 

Ø  die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen

 

 

 

Wer Kinder hat, verdient die besondere Fürsorge des Gemeinwesens. Alle Bildungseinrichtungen müssen so organisiert sein, dass sie den veränderten Familienstrukturen (Berufstätigkeit beider Eltern, Alleinerziehende) Rechnung tragen. Schulen haben damit eine gesellschaftspolitische und wichtige Dienstleistungsfunktion. Bei der Erfüllung all dieser Aufgaben sind Schulträger, Eltern, Lehrer und Offene Ganztagsbetreuung Partner.

 

 

 

1. Pädagogisches Konzept

 

 

 

Fördernde Betreuung ist keine Verwahrung, sondern sie bietet Kindern abwechslungsreiche, altersgemäße und ihrer Interessenlage entsprechende Beschäftigungsangebote.

 

 

 

Das Hauptanliegen und Bildungsverständnis der pädagogischen Mitarbeiter/innen in der OGS ist die Förderung, Unterstützung und Begleitung der Schulkinder in ihrer Gesamtentwicklung. Dies beinhaltet kognitive, emotionale, soziale und psychomotorisch-sensorische Prozesse im Sinne einer ganzheitlichen Bildung. Die OGS-Angebote sind stets als ineinander geifernd und voneinander abhängig zu sehen. Die Mitarbeiter/innen der OGS setzen die Schwerpunkte ihrer Arbeit kind- und situationsorientiert immer wieder neu.

 

 

 

Kinder wie Eltern können die aufgeführten Angebote in professioneller Qualität erwarten. Sie werden an deren Überprüfung und Weiterentwicklung im Dialog beteiligt.

 

 

 

Dies gelingt nur, wenn ausreichend Personal und Gelder vom Schulträger verfügbar sind und die Gruppenstärke nicht zu groß ist. Der Internationale Arbeitskreis Arnsberg ist Kooperationspartner der Stadt Arnsberg als Träger der Schule und stellt das Personal für den Ganztag.

 

 

 

 

 

Betreuung leistet einen Beitrag zur sozialen Erziehung

 

 

 

In der OGS gibt es vielfältige Möglichkeiten sozialer Kontakte wie z. B. gegenseitige Rücksichtsnahme, Höflichkeit, Toleranz, Hilfe und Unterstützung. Die Kinder lernen die

 

Einhaltung von Regeln, die den Umgang miteinander erleichtern. Sie erlernen, Konflikte

 

individuell und gemeinsam zu lösen und dabei Gewalt zu vermeiden.

 

 

 

Damit dies gelingen kann, muss ausreichend Raum und Betreuungszeit durch Personal zur Verfügung stehen. Ob beim gemeinsamen Erledigen der Hausaufgaben, beim Spiel oder Mittagessen, die Kinder werden von den Betreuerinnen an fest vereinbarte Regeln herangeführt und halten sich nach kurzer Zeit daran.

 

 

 

 

 

Betreuungsarbeit hat eine besondere pädagogische Qualität.

 

 

 

Sie muss sich auf eine bezüglich des Alters und der Interessen einer sehr breit heterogenen Gruppe einstellen und ist kaum vergleichbar mit der Unterrichtstätigkeit der Lehrer. Der Ganztag steht im engen Bezug zum Schulalltag durch Austausch zwischen Betreuerinnen, Lehrkräften und Schulleitung. Die Qualität der Betreuungsarbeit muss von den Mitarbeitern des Ganztags gemeinsam evaluiert werden.

 

 

 

 

 

Sprachentwicklung

 

 

 

Grundlagen jeglicher Sozialkontakte ist eine gute Kommunikationsfähigkeit, Sicherheit im Sprechen und Artikulieren, aber auch das Zuhören zu fördern das Selbstvertrauen sowie den achtvollen Umgang miteinander und sind unabdingbar beim Lösen von Konflikten.

 

 

 

Freispiel

 

 

 

Spiel bedeutet Freude und Spaß, fördert Spontanität und Phantasie. Im Gruppenspiel lernen  die Kinder Regeln und üben Sozialverhalten. Spielangebote fördern die Lernfähigkeit, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Jedes Kind ist für die Spielsachen und Spielgeräte verantwortlich und geht damit sorgsam um.

 

 

 

Bewegung, Motorik, Entspannung

 

 

 

Die Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper fördern Intelligenz und Selbstwertgefühl. Ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot, aber auch die Befähigung zur Gestaltung von Ruhephasen und das Einräumen von Rückzugsmöglichkeiten sind wichtiger Bestandteile des Konzepts.

 

 

 

Zusammenarbeit von Schule und Ganztag

 

 

 

Der Offene Ganztag  ist in seiner rechtlichen Konstruktion Teil der Schule. Somit sind die pädagogischen Mitarbeiter des Offenen Ganztags auch Mitarbeiter der Schule. Der Informationsaustausch zwischen Lehrerkollegium und pädagogischen Mitarbeitern findet nach den Grundsätzen der gemeinsamen Arbeit direkt statt.

 

Die Koordinatorin des Ganztags und die Schulleitung besprechen sich wöchentlich, so dass der notwendige Informationsfluss gewährleistet ist. Zusätzlich nimmt die Koordinatorin  an wichtigen Lehrerkonferenzen teil.

 

 

 

Hausaufgaben

 

 

 

Alle Hausaufgaben müssen sich aus dem Unterrichtsprozess ergeben. Hausaufgaben wiederholen und ergänzen die Arbeit im Unterricht. Sie dienen der Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsstoffes. Die Kinder können  den erarbeiteten Unterrichtsstoff festigen und sichern. Das Lernen und die Konzentration werden individualisiert.

 

Die pädagogischen Fachkräfte begleiten und unterstützen die Kinder. Die Hausaufgabenzeit ist kein Nachhilfeunterricht. Zur Ganztagsbetreuung gehört es zwingend, dass alle Kinder sorgfältig ihre Hausaufgaben erledigen und dabei die notwendige Hilfe erhalten.

 

 

 

Die Hausaufgaben in unserer OGS finden für alle Kinder in der Zeit von 14.00-15.00 Uhr in den jeweiligen Klassenräumen der Jahrgangsstufen in möglichst kleinen Gruppen statt.

 

Grundsätzlich sind die Hausaufgaben Kindersache.

 

 

 

Ziel unserer HA-Begleitung ist es die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, sie zu unterstützen unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten und der verschiedenen Lerntypen. Sie sollen lernen an ihren Aufgaben konzentriert, selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten.

 

Durch den Einsatz von Helferkindern (Kinder, die ihre Hausaufgaben erledigt haben, helfen den Kindern die mehr Zeit und Hilfe benötigen)

 

fördern wir die Teamfähigkeit und den Respekt untereinander in der Gruppe.

 

 

 

Hierfür bieten wir den Kindern eine qualifizierte Begleitung und Unterstützung bei der Erledigung ihrer Aufgaben.

 

Damit alle Kinder ein optimales Lernfeld vorfinden, schaffen wir allgemeine sowie individuelle Rahmenbedingungen. Wir achten auf eine ruhige Lernatmosphäre, in der jedes Kind seinen eigenen Arbeitsplatz hat. Bei Fragen geben wir den Kindern Hilfestellung und bieten ihnen Wege und Möglichkeiten eigene Problemlösungen zu finden und die zur Verfügung stehenden Lern- und Arbeitsmaterialien zu nutzen.

 

Wir bemühen uns um eine vollständige Erledigung der Hausaufgaben, diese kann aber nicht immer gewährleistet werden.

 

HA können und müssen nicht fehlerfrei sein. Kinder haben das Recht Fehler zu machen.

 

Wir leiten die Kinder zum selbständigen Bearbeiten der HA an, dass sie Fehler entsprechend ihres Kenntnisstandes erkennen und berichtigen. Es ist jedoch nicht die Aufgabe der OGS alle HA auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

 

 

 

Täglich werden die Hausaufgaben an die Tafel geschrieben. Die Kinder bekommen genug Zeit um diese in ihr Schulbegleiter-Heft zu übertragen. In der 1. Jahrgangsstufe werden die Kinder mit einfachen Symbolen für die verschiedenen Arbeitsfelder an den Gebrauch des Heftes herangeführt. Es ermöglicht den Kindern die gestellten HA nachzulesen sowie den Eltern einen Überblick über die HA zu geben.

 

In jeder Jahrgangsstufe liegt eine Liste aus, in welcher die Betreuerin täglich einträgt, ob ein Kind die HA erledigt hat. So wird für die Lehrer ersichtlich, was das Kind in der HA-Zeit erarbeitet hat oder ggf. in der Schule nacharbeiten muss.

 

 

 

Die Betreuer/Innen setzen einen OGS-Stempel unter die geleistete Arbeit. So wird für die Lehrkräfte und die Eltern ersichtlich, was definitiv in der HA-Zeit erarbeitet worden ist oder ggf. zu Hause nachgearbeitet werden muss.

 

 

 

Durch ein Belohnungs- und Motivationssystem geben wir den Kindern eine Rückmeldung ihrer Arbeit, dass sie mit einem guten Gefühl aus den Hausaufgaben gehen. Ruhiges, konzentriertes Arbeiten sowie die Ausführung der Arbeiten sind bei der Beurteilung festgelegte Aspekte.

 

Das System wird individuell auf die verschiedenen Jahrgangsstufen mit Lehrer/Innen und Betreuerinnen abgestimmt.

 

Bei Kindern, die bei den HA besondere Probleme haben, wird ein zusätzliches Belohnungs- und Motivationssystem mit Eltern, Lehrer/Innen, Betreuer/Innen und Kind abgesprochen, um auch diesen Kindern ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Die Belohnung erfolgt dann außerschulisch seitens der Eltern und wird von den Betreuer/Innen immer wieder in einem gemeinsamen Gespräch der Beteiligten hinterfragt.

 

Stört ein Kind übermäßig viel und ist somit ein ruhiges, konzentriertes Arbeiten in der Gruppe nicht möglich, werden wir ein Gespräch aller Beteiligten anberaumen.

 

Mögliche Lösung: Das Kind wechselt in eine andere HA-Gruppe (wenn möglich).

 

Sollten sich die Störungen häufen, behalten wir uns vor ein Kind ganz aus der HA-Betreuung auszuschließen.

 

Wir setzen voraus, dass die Eltern die Hausaufgaben begleiten sowie für die Vollständigkeit aller notwendigen Schulmaterialien sorgen.

 

Sollten sich Auffälligkeiten oder Probleme zeigen, erfolgt immer ein zeitnaher Austausch mit allen Beteiligten. Dies erfolgt z. B. über das Schulbegleiter-Heft, das von allen Beteiligten als Informations-Austausch genutzt werden kann.

 

Für ein persönliches Gespräch bieten wir den Eltern Sprechzeiten, die individuell abgesprochen werden können.

 

Für Kinder, die besondere Betreuung benötigen, aufgrund von Schwierig- und Auffälligkeiten im Sozialen wie auch beim Lernprozess, wird in Absprache mit der Schule, Betreuung und der Eltern eine individuelle Betreuung angeregt. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe der Stadt Arnsberg.

 

 

Kursangebote

 

 

 

Die Betreuerinnen erarbeiten halbjährlich die Kursangebote und orientieren sich an den Wünschen der Kinder.

 

Durch projektorientierte, themenbezogene Kurse in altersgemischten Gruppen werden unterrichtliche Inhalte ergänzt. Durch die altersgemischten Gruppen gelingt es, dass die Schüler sich gegenseitig unterstützen.

 

Zu den Angeboten der pädagogischen Arbeit gehören sportliche Angebote, Bastel- und Malaktionen, gemeinsames Spielen, aber auch genügend Zeit zum freien Spiel und Miteinander. Die thematische Ausrichtung ist so gewählt, dass eine Bereicherung des Schullebens am Vor- und Nachmittag stattfindet.

 

 

 

 

 pädagogisch wertvolle Gesellschaftsspiele

 

 Schach

 

 Ballspiele

 

Fußball

 

Mädchensport

 

Bastelaktionen je nach Jahreszeit

 

Arbeiten mit Holz

 

Kochen

 

Töpfern

 

Malen macht Spaß

 

Mädchenkurs

 

Märchen kennenlernen

 

Experimente

 

Schwimmen

 

 

Personalausstattung

 

 

 

Pädagogische Fachkräfte für den Offenen Ganztag

 

Kochfrau

 

Diplom Designer

 

Lehrkräfte

 

 

 

Verpflegung im Ganztag

 

 

 

Jeden Tag bieten wir den Kindern ein warmes Mittagessen. Geliefert wird das Essen von den Caritas-Werkstätten. Die Küche bietet uns abwechslungsreiche Menüs, entsprechend der Nahrungspyramide für Kinder an.

 

Jeden Tag können die Kinder zwischen 2 Menüs wählen. Ein Menü ist  immer ohne Schweinefleisch.

 

Kinder, die dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen, essen ihr mitgebrachtes Lunchpaket. Auch hier achten wir auf gesunden Inhalt.

 

 

Essenszeiten:

 

 

         von 12.30 bis 13.00 Uhr, Klassen 1+2

 

         von 13.15 bis 13.45 Uhr, Klassen 3+4

 

 

Es gelten Tischregeln, die zuvor mit den Kindern erarbeitet worden sind (z.B. wir bleiben sitzen, wir essen gesittet).

 

Die gemeinsamen Mahlzeiten fördern die Zusammengehörigkeit der heterogenen wie auch kulturell unterschiedlichen Gruppen. Sie lernen Tischmanieren, z.B. mit Messer und Gabel zu essen und deren Bedeutung für eine angenehme Atmosphäre beim Essen.

 

Sie lernen religionstypische Essgewohnheiten (z.B. Muslime essen kein Schweinefleisch) kennen und zu akzeptieren.

 

 

 

Probieren geht über das Studieren

 

 

 

Die Kinder werden angehalten alles zu probieren, um ihnen gesunde und regionale Nahrungsmittel frisch gekocht näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren. Tischweise sind die Kinder dafür verantwortlich, ihren Esstisch aufgeräumt bzw. abgeräumt zu verlassen. Abwechselnd helfen die Kinder beim Eindecken und Abräumen

 

 

 

Ich benehme mich und verlasse meinen Platz sauber, ich möchte

 

auch nicht den Schmutz von anderen Kindern wegmachen.

 

 

 

Freie Platzwahl schult die Kinder sich immer wieder auf andere Tischkinder einzustellen und mit ihnen zu kommunizieren. Aufräumen und Verlassen der Tische erfolgt nach Aufforderung der Betreuerin. Im Wechsel erledigen 2 Kinder den Tisch- und Fegedienst. Auf einer Liste werden die Kinder entsprechend notiert.

 

 

 

Die über den Mittag betreuten Kinder erhalten eine preiswerte, gesunde Mahlzeit mit Speisen, die Kinder mögen. Das Essen wird heiß in Warmhaltebehältern von der Caritas-Küche geliefert. Die Kosten betragen pro Tag 3,10 €. Zusätzlich wird Wasser und Tee angeboten.

 

Eine Kochfrau organisiert die Verteilung des Mittagessens. Jedes Kind bekommt täglich von jeder Speise eine kleine Portion zum Probieren. Mag es einen Bestandteil des Gerichts nicht, wird dies auf dem Teller gelassen. So sollen die Kinder auch an Speisen gewöhnt werden, die sie nicht kennen oder meinen sie nicht zu mögen.

 

Eine Betreuerin beaufsichtigt das Mittagessen im Speiseraum. Sie beginnt mit einem Ruhezeichen. Leise Musik läuft im Hintergrund. Die Kinder holen sich tischweise das Essen. Nach dem Essen räumen sie ihr Geschirr ab. Pro Tag übernehmen zwei Kinder den Tischdienst.

 

Sollte ein Kind erkranken und einen Termin haben, können die Eltern täglich bis kurz vor 9:00 Uhr am Vormittag das Essen bei der Schulsekretärin abbestellen.

 

 

 

Ergänzung der individuellen Förderung

 

 

 

Alle Lehrkräfte und Betreuerinnen fühlen sich der ganzheitlichen Förderung jedes einzelnen Kindes verpflichtet.

 

Kinder, die die deutsche Sprache nicht oder nur unzureichend beherrschen und im häuslichen Umfeld keine Möglichkeit haben, lernen und trainieren im Ganztag die deutsche Sprache.

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit Eltern

 

 

 

Die pädagogischen Fachkräfte stehen den Eltern für Gespräche zur Verfügung. Zusätzlich haben die Eltern täglich, am Ende der Ganztagsbetreuung, die Möglichkeit für kurze Gespräche und Kenntnisnahmen.

 

Am Ende des täglichen Betreuungsangebots werden die Kinder von ihren Eltern oder von den Eltern bestimmten Personen vom Ganztag abgeholt. Wenn Kinder alleine den Heimweg antreten sollen, benötigen die pädagogischen Fachkräfte die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

 

 

 

 

 

 

2. Zeitlicher Rahmen des Betreuungsangebotes

 

 

 

Zeit

Montag bis Freitag

11:25 – 12:30 Uhr

 

12:30 – 13.00 Uhr

 

 

13:15 – 13:45 Uhr

 

 

13:45 – 14:00 Uhr

 

14:00 – 15:00 Uhr

 

15:00 – 16:00 Uhr

Beginn der Betreuung mit Freispiel

 

Gemeinsames Mittagessen der Klassen 1 und 2, anschließend Freispiel

 

 

Gemeinsames Mittagessen der Klassen 3 und 4, anschließend

Freispiel

 

Wir gehen auf den Schulhof

 

Hausaufgabenzeit in den Klassenräumen der Schule

 

Kursangebote und Freispiel

 

 

 

 

 

3. Ferienbetreuung

 

 

 

Der Ganztag Röhrschule bietet in den Ferien eine Betreuung von 7:30 – 16:00 Uhr an.

 

 

 

Sommerferien

1., 2. und 3. Ferienwoche

Herbstferien

Beide Wochen

Weihnachtferien

Ab dem 02. Januar

Osterferien

Beide Wochen

Pfingstferien

Der Dienstag wird nicht betreut.

 

 

 

Die Kinder bekommen von der Röhrschule Anmeldeformulare.

 

 

 

Die Anmeldung der Kinder für die Ferienbetreuung muss verlässlich sein. Der Unkostenbeitrag für die Eltern liegt bei 3,00 € pro Woche für Bastelangebote und kleine Überraschungen.

 

 

 

Die Kinder bringen eine Butterdose für ein gesundes Frühstück und eine Butterdose für das Mittagessen mit. Ein warmes Essen wird nicht angeboten.

 

 

 

 

 

4. Kooperationsangebote mit außerschulischen Partnern

 

 

 

Bereits seit Jahren unterstützt uns Diplom-Designer Herr Wolfgang Wagner bei der Durchführung eines Kursangebotes.

 

Der Kreissportbund stellt Übungsleiter für mehrere Sportangebote am Nachmittag zur Verfügung. Diese Mitarbeiter sind gleichzeitig auch im Ganztag tätig.

 

In den Ferien werden Kontakte zum SGV, Kindergärten, Bienenzüchter und anderen Partnern geknüpft.

 

 

 

 

 

5. Weiterentwicklung der Kooperation mit außerschulischen Partnern

 

 

 

Das Betreuungskonzept gewinnt mit der vielfältigen Beteiligung außerschulischer Partner an pädagogischer Qualität. Deshalb ist der Ganztag immer offen für Angebote weiterer Partner. Mit ihrer Hilfe kann es gelingen, weitere Förderangebote zu unterbreiten.